Onkologie solider Tumore

EGFR-Gen-Mutationsuntersuchung

Allgemeines

Lungenkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Von allen Lungenkrebsformen ist das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (non-small-cell lung cancer [NSCLC]) mit ca. 80 % am häufigsten.

Die Therapie hängt vor allem vom Stadium der Erkrankung ab; neben der Strahlen- und Chemotherapie kommen auch neue Therapieansätze zur Anwendung. Zu den neuen Therapieoptionen, die auf molekularer Ebene direkter an der Zielstuktur wirken („Target-Therapie“) zählen die Inhibitoren des „epidermal growth factor receptor“ (EGFR).

Patienten mit aktivierenden Mutationen im EGFR-Gen profitieren besonders von einer Therapie mit Tyrosinkinase-Hemmern; in verschiedenen nicht randomisierten und randomisierten Studien wurde ein verbessertes Tumoransprechen, sowie ein verlängertes progressionsfreies Überleben gezeigt.

Präanalytik

Ein Paraffinblock mit 7x7 mm erhaltenem Tumorgewebe oder sechs 7 µm Paraffinschnitte vom Tumorgewebe, die auf Objektträger (nicht silanbeschichtet) aufgezogen sind. Transport bei Raumtemperatur. Der Paraffinblock wird wieder zurück geschickt.

Indikation

Generell vor Beginn der first-line Therapie beim fortgeschrittenen NSCLC.

Bewertung

Je nach Ergebnis der Mutationsanalyse erfolgt unter Berücksichtigung aktueller klinischer Daten eine Einschätzung zum prädiktiven Therapieansprechen auf eine Behandlung mit Tyrosinkinase-Hemmern.

Zum Nachweis von

Nicht-Kleinzelliges Bronchial-CA TK-Resistenz