Aktuelles
29.10.2015

Neue Therapieoption beim Ovarialkarzinom durch einen PARP-Inhibitor

Seit Juni 2015 steht mit einem PARP-Inhibitor, Olaparib, eine neue Form der Erhaltungstherapie nach platinsensitivem Rezidiv eines high-grade serösen Ovarialkarzinoms zur Verfügung. Die Gabe des PARP-Inhibitors ist gemäß Zulassungstext an den Nachweis einer BRCA1- oder BRCA2-Mutation gebunden. Der Nachweis einer solchen Mutation kann sowohl im Blut (Keimbahn), als auch im Gewebe (somatisch) erfolgen. Da erfahrungsgemäß der Anteil der Keimbahnmutationen auch in sporadischen Ovarialkarzinomen relativ hoch ist, empfehlen wir vor der Durchführung der Diagnostik immer eine humangenetische Beratung der Betroffenen.

Bei synlab Jena oncoscreen bieten wir Ihnen die kombinierte BRCA1/2-Analyse aus Blut und aus dem Tumorgewebe bei allen Patientinnen mit high grade serösen Ovarialkarzinom als Kassenleistung. Wir bitten hierfür um Zusendung einer EDTA-Blutprobe und eines Paraffinblocks des entsprechenden Gewebes, sowie einer Einwilligungserklärung der Patientin.

 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Leistungsspektrum.